Allgemein Spiritualität

Beste Technik zur Überwindung von Ängsten

Beste Technik um Ängste zu lösen

Mit dieser Technik arbeite ich bereits seit meiner Kindheit – aber es ist mir erst jetzt wirklich bewusst geworden wie großartig diese Technik ist.

Ängste blockieren uns, engen uns ein, senken unsere Lebensfreude und unser Handlungsspielraum.

1. Schritt

In einem ersten Schritt ist es wichtig die Angst zu identifizieren. Was ist das für eine Angst? Woher kommt die Angst? Manchmal ist es gut der Angst einen Namen zu geben, oder eine Form: z.B. stell sie dir vor als ein Gegenstand oder eine Comicfigur.

Wenn du die Angst nicht identifizieren kannst, dann stelle deinem Unterbewusstsein eine konkrete Frage. Ja, mit dem Unterbewusstsein kannst du kommunizieren! Frage dort nach um was für eine Angst sich handelt. Oft ist es ratsam diese Frage immer wieder zu stellen und zu wiederholen.

Es gibt verschiedene Ängste, aber viele Ängste lassen sich „kategorisieren“. So gibt es Existenzängste – diese sind zum Beispiel dem Wurzel-Chakra zugeordnet.

Die Angst verlassen zu werden oder die Kontrolle zu verlieren gehört zum Sakral-Chakra.

Beim Solarplexus-Chakra geht es um die Angst unzulänglich zu sein oder sich zum Narren zu machen – hier ist das Thema der Selbstwert.

Beim Herz-Chakra geht es um die Angst vor emotionale Öffnung, die Angst verletzt zu werden, bereit zu sein etwas zu geben ohne gleich eine Gegenleistung zu erhalten aber auch die Angst etwas annehmen zu können ohne gleich eine Gegenleistung anzubieten.

Die Angst die mit dem Hals-Chakra verbunden ist, ist die Angst unseren eigenen Willen zum Ausdruck zu bringen.

Beim Stirn-Chakra geht es darum bereit zu sein unsere eigenen Schatten zu sehen.

Die Angst die mit dem Scheitel-Chakra zu tun hat, ist die Angst die eigene Persönlichkeit, das „Ich“ zu verlieren – auch verbunden mit der Vorstellung des Todes.

2. Schritt

Der zweite Schritt besteht darin, dass – wenn wir die Angst identifiziert haben – uns den schlimmsten Fall vorstellen der eintreten könnte – wenn die Angst sich sozusagen verwirklichen würde.

Und da geht es nicht nur darum, sich das einmal kurz vorzustellen, sondern eine wirkliche authentische Bereitschaft den schlimmsten Fall der Fälle annehmen zu können. Also wenn es sich zum Beispiel um die Angst vor einer Krankheit handelt, dann würde es bedeuten dass ich im schlimmsten Fall akzeptiere aufgrund der Krankheit sterben zu können.

Wenn man es also schafft die Folgen der Angst vollkommen zu akzeptieren und anzunehmen, dann verliert die Angst ihre Macht. Sie verschwindet.

Ganz wichtig ist auch zu wissen, dorthin wo wir unsere Aufmerksamkeit geben, unsere Energie das verstärkt sich. Also wenn wir uns ständig mit der Angst beschäftigen und uns dies meist ja auch bildlich in unseren Gedanken vorstellen, dann geben wir dieser unschönen Sache sehr viel Kraft und die Chance dass sich das Szenario verwirklicht ist dadurch noch sehr viel größer.

Ängste produzieren wir meist, weil wir uns sehr mit unserem „Ego“ identifizieren. Das Ego hat große Angst vor Veränderung oder dem „Tod“. Wenn wir es schaffen eine größere Perspektive auf unser Leben einzunehmen und Erwartungen loszulassen wird uns dies sehr helfen weniger Ängste in uns „wachsen“ zu lassen.

Bildnachweis: Photo by JR Korpa on Unsplash