Allgemein Spiritualität

Die transformierende Kraft des Mit-Gefühls

Mit-Gefühl schenkt uns die Möglichkeit uns selbst besser lieben und verstehen zu lernen und hilft zu einem tieferen, wahren Verständnis für einen anderen Menschen, ein Tier, eine Pflanze oder auch ein Objekt. Mit-Gefühl bedeutet lebendige, bedingungslose Liebe zu leben.

Wie kannst du dich wieder mit der Kraft des Mit-Gefühls verbinden? Der erste Schritt besteht darin dein eigenes Energiefeld auszudehnen. Vom Solarplexus-Chakra aus kannst du dein Energiefeld ausdehnen. In einem nächsten Schritt ist es wichtig das Herz zu öffnen. Das ist nicht immer einfach, auch weil wir manchmal Ängste haben, dass uns das Gefühl eines anderen Menschen schaden oder überwältigen könnte – das es auf uns selbst „abfärben“ könnte.

Mit-Gefühl bedeutet, dass ich spüre was ein anderer Mensch fühlt. Dafür muss ich offen sein, ohne voreingenommen zu sein, ohne Wertungen, ohne Vorurteile einem Menschen begegnen und bereit sein seine Gefühle „mitzufühlen“. Radikal – egal ob „gut“ oder „schlechte“ Gefühle. In Wahrheit gibt es keine „guten“ und keine „schlechten“ Gefühle – oft erfahren wir die größte Transformation durch die scheinbar so „schlechten“ Gefühle.

Bereit sein, alles zu spüren was der andere fühlt, ja – ein Stück weit – in seine Rolle zu schlüpfen, die Welt aus seinen Augen zu betrachten, mit seinen Möglichkeiten, seinen Potentialen und seiner Vergangenheit. Dann fällt es uns einfacher zu erkennen, dass auch er sein Bestes gegeben hat, alles getan hat was er konnte.

Mit-Gefühl schafft ein Gefühl der Gemeinsamkeit, eine Erfahrung des „Eins-Seins“ ist dadurch möglich, Verurteilungen und Abwertungen fallen von uns ab und wir „tragen“ ein Stück des anderen. Das schafft enorme Erleichterung für unser Gegenüber. Dabei muss gar nichts getan werden, nichts muss beschönigt oder geändert werden – einfach nur annehmen was ist.

Oft sind wir nicht bereit wirklich offen einem anderen Menschen zu begegnen und wir bauen „Mauern“. „Herzmauern“. Dann ist Mit-Gefühl nicht möglich und es entsteht „Mit-Leid“. Mit-Leid bedeutet, dass wir uns selbst vom „Leid“ des anderen abkapseln, Abstand einnehmen. Oft entsteht dann der Wunsch, schnell etwas zu tun (wilder Aktionismus) nur damit das Leiden des anderen schnellstmöglich aufhören möge. Oder man schaut bewusst weg um sich dem Leid eines anderen Menschen nicht auszusetzen.

Gehen wir den Weg des Mit-Gefühls so erfahren wir ein großes Geschenk, nicht nur dass wir einem anderen Menschen helfen, ihn „mit-tragen“ sondern dass wir selbst eine sehr viel größere Perspektive erhalten was Leben bedeutet. Das gibt uns innere Stabilität und Kraft – Kraft die uns hilft wenn wir in eine ähnliche Situation kommen mit unserem Gefühl dazubleiben, es auszuhalten und zu transformieren.